H-1B - Die Saison
[Baden-Württemberg Oberliga] 
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[SG KÖ - TV Sandweier 42:26 (22:13)]
Bye Bye Baden-Württemberg Oberliga !!!
Ein ganzes Jahr harte Arbeit, jeden Tag. Jede Woche beginnt es von Neuem – und endet meist mit zwei Punkten. Einige Enttäuschungen und noch mehr harter Kampf. Dazu jede Menge Vollgas. Ein paar Stolpersteine und Meilensteine. Und jederzeit dieser unbändige Wille.
Diese Saison war keine einfache und so mancher hatte auch in diesem Jahr schon frühzeitig abgewinkt und das große Ziel für gescheitert erklärt. Doch aller Kritik von außen zum Trotz, hatten die Mannen von Branko Dobricic bis zuletzt die Chancen gewahrt und nun am vergangenen Samstag gegen Sandweier mit 42:26 (22:13) mehr als nur den einen fehlenden Zähler eingefahren.
Die Zuschauer in der Kronauer Mehrzweckhalle sahen ein alles andere als spannendes Spiel. Mit 9:7 war noch alles offen, drei Minuten später stand es bereits 15:7 aus Sicht der Gastgeber und die Messe schien bereits gelesen. Im weiteren Verlauf des Spieles änderte sich daran nichts Nennenswertes, abgesehen von einem eher "ungewohnten" Torschützen. Denn sonst für das Gegenteil verantwortlich, beförderte Keeper Daniel Unser zur Feier des Tages selbst einen Ball in die Maschen. Die zehn-Tore-Marke war schnell geknackt (19:9) und die höchste Differenz mit 39:22 kurz vor dem Abpfiff erreicht.
Daniel Unser (1/), Sebastian Ullrich - Kai Rudolf (2), Pascal Durak (6/1), Andre Bechtold (1), Denni Djozic (2), Patrick
Körner (5),Stefan Jochim (4/1), Michel Abt (4), Kevin Bitz (8), Kai Dippe (3), David Schmidt (4), Alexander Sauer (2)
Nun geht es in der nächsten Saison also in der Dritten Liga auf Tore- und Punkte-Jagd. Für dieses Vorhaben ändert sich innerhalb der Mannschaft nicht allzu viel, lediglich drei Spieler verlassen die erfolgreiche Formation. Ein Großteil der Truppe wird also bereits in naher Zukunft mit den ersten Vorbereitungen für die neue Herausforderung beginnen und dann mit der Unterstützung der hoffentlich zahlreichen Fans auch diese meistern.
[Vfl Pfullingen - SG KÖ 32:31 (17:15)]
Nun muss eben Plan-B greifen!
Am Samstag ging es für die Herren in der Baden-Württemberg Oberliga nach Pfullingen, um dort den Aufstieg mit einem oder gar zwei Punkten vorzeitig perfekt zu machen. Doch der VfL, bis dato auf dem dritten Tabellenrang und damit selbst noch ein Aspirant auf den hinter Großsachsen zweiten Aufstiegsplatz, machte den Gästen einen Strich durch die Rechnung.
Mit 3:0 legten die Lokalmatadore vor einer beeindruckenden Kulisse erst einmal vor, doch die Badener waren nicht gekommen um Geschenke zu verteilen, fingen die Davoneilenden erst einmal kurzerhand mit 4:4 wieder ein und legten dann gleich noch drei weitere Bälle in den Maschen ab (4:7; 10.). Im 30-Sekunden-Takt ratterte die Anzeigetafel und verkündete mit 9:9 wenig später wieder den Ausgleich. Ein gelber sowie gleich vier blaue Zähler in Folge ließen die heimischen Fans noch einmal euphorisch werden (13:10; 22.), doch die SG ließ sich nicht abschütteln, kämpfte sich auf 16:15 wieder heran und hatte auch nach der Pause (17:15) noch jede Menge in Petto.
Im zweiten Abschnitt schenkten sich beide Mannschaften weiterhin nichts und einmal mehr war Daniel Unser zwischen den Pfosten eine der Säulen dieser Partie. Er hielt seinen Mannen über 60 Minuten zuverlässig den Rücken frei und parierte in der 40sten Minute einen entscheidenden Siebenmeter, ehe Patrick Körner Sekunden später mit seinem dritten Konter den Anschlusstreffer (22:21) verzeichnete. Insgesamt durften beide Teams sieben Mal an der Marke antreten und konnten davon je sechsmal verwandeln. Im weiteren Verlauf blieb nach wie vor alles offen, Über 28:27, 30:29 und 31:30 waren die Nervenstränge aller beteiligten durchweg gefordert. Als die Hallenuhr die gespielte Zeit 59:22 verkündete, stellte Pascal Durak mit 31:31 den Ausgleich her, der den Gästen rein rechnerisch gereicht hätte. Doch Pfullingen konnte nachlegen. Eine letzte Unterbrechung, noch zwei Sekunden zu spielen. David Schmidt hat die Kugel, steigt hoch, versenkt zum 32:32 und verwandelt den 150 Mann starken gelben Fanblock in ein Tollhaus, die gerade noch feiernden blauen Anhänger lassen sich auf ihre Sitze nieder. Doch nur einen Augenblick später jubeln auf dem Feld plötzlich doch die Gastgeber und die gelben protestieren teilweise oder ziehen gleich mit hängenden Köpfen von Dannen. Die Schiedsrichter haben entschieden, dass das letzte und aus badischer Sicht so wichtige Tor nun doch nicht mehr innerhalb der regulären Spielzeit in den Maschen gelandet war und somit beide Zähler in Pfullingen blieben. Entsprechend enttäuscht bedankten sich die SGler nun bei ihrem achten Mann und mussten mit ansehen, wie der Gegner mit seinem Publikum den zweifelhaften Sieg feierte.
Daniel Unser, Sebastian Ullrich - Pascal Durak (7), Andre Bechtold (2), Denni Djozic (9/6), Patrick Körner (4),
Stefan Jochim (2), Andreas Bornemann (1), Michel Abt (3), Kevin Bitz, Kai Dippe, David Schmidt (3), Michael Körner
Entsprechend ruhig verlief auch die Heimfahrt. Doch zum Trübsal blasen bleibt nicht lang Zeit, denn bereits an diesem Samstag den 12. Mai 2012 tritt Plan B in Kraft. Nachdem es heute noch nicht geklappt hat, soll nun um 19Uhr in der Kronauer Mehrzweckhalle der TV Sandweier als entscheidender Punktlieferant herhalten. Gegen den Tabellenneunten muss ein Unentschieden her, natürlich ist auch Sieg herzlich willkommen. Es verspricht also eine heiße Partie zu werden. Dass unser Septett mit dem Ball umgehen kann, wissen wir und dass sie kämpfen können, dürfte spätestens in Pfullingen auch der letzte erkannt haben. Nun gilt es, unsere Jungs im entscheidenden Duell zu unterstützen und am Ende der Baden-Württemberg Oberliga gemeinsam Lebewohl zu sagen.
[Vorbericht Vfl Pfullingen - SG KÖ]
Das große Ziel in Reichweite!
Am kommenden Wochenende geht es für unsere BWOL-Mannschaft um alles. Der Vfl Pfullingen ist bei diesem letzten Auswärtsspiel der Saison der Gastgeber – und als Tabellen-Dritter gleichzeitig der einzige im Aufstiegskampf rein rechnerisch noch relevante Gegner.
Kronau/Östringen (49:7) liegt hinter dem TV Germania Großsachsen (51:5) auf dem zweiten Rang und lediglich für die Württemberger (46:10) noch in Reichweite. Sollte aus den beiden verbleibenden Partien also mindestens ein Punkt in das Handgepäck von Branko Dobricics Schützlingen wandern, lösen sie damit das ersehnte Ticket für den Aufstieg in die Dritte Liga.
Um dieses Vorhaben am besten gleich im ersten Anlauf (Samstag, 05.05. 19Uhr, Kurt-App Sporthalle) umzusetzen, kann das Team jede Unterstützung gebrauchen. Kommt mit nach Pfullingen und beschert - egal wie es ausgeht – unseren Jungs daheim gegen Sandweier (Samstag, 12.05. 19Uhr, MZH Kronau) einen gebührenden Saisonabschluss!
[22.04.12 > TSV Weinsberg – SG KÖ 29:33 (11:18)]
Nachbarschaftsbesuch mit Beutezug
Am Sonntagnachmittag war unser Baden-Württemberg Oberliga Team beim TSV Weinsberg zu Gast. Nach weniger als einer Stunde Fahrtzeit war das heutige Jagdrevier erreicht und die SG-Sieben von Anfang an hellwach. Damit war der Tabellenzehnte komplett überrumpelt und fand sich nach wenigen Minuten mit 0:5 im Rückstand wieder. Bis 2:10 kamen die Gastgeber nicht recht in Tritt, Andre Bechtold, Kevin Bitz und Andreas Bornemann hingegen hatten bereits je drei Treffer für sich auf dem Spielbogen notieren lassen. Über 6:12 und 8:15 brachten sich auch Stefan Jochim und Kai Rudolf ein und die Kugel in die Maschen. Mit 11:18 konnte sich der Vorsprung bereits zur Pause sehen lassen.
Etwa zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff rappelte sich Weinsberg noch einmal auf, kam kurzzeitig bis auf 22:24 (44.) heran, musste sich aber wenig später wieder verabschieden. Die Mannen von Branko Dobricic dachten gar nicht daran, auch nur einen Zähler im Tabellenmittelfeld zurück zu lassen und legten stattdessen noch einen Gang zu. Mit 22:27 aus Sicht der Hausherren waren die Fronten kurz darauf wieder geklärt und die Gelben hatten über 25:30 und 27:32 bis zuletzt (29:33) klar die Überhand. Daran wesentlich beteiligt war neben den engagierten Schützen zweifelsohne ein beinah unüberwindbarer Daniel Unser zwischen den Pfosten der Badener, der gleich zwei Siebenmeter parierte und Weinsberg sechzig Minuten lang immer wieder vor verschlossenen Türen stehen ließ.
Daniel Unser, Sebastian Ullrich – Michael Körner, Kai Rudolf (4), Pascal Durak (1), Andre Bechtold (7), Denni Djozic (2/1), Patrick Körner, Stefan Jochim (4), Andreas Bornemann (6), Michel Abt (1), Kevin Bitz (6), Kai Rudolf (2), Alexander Sauer.
[25:03.12 > SG KÖ - TGS Pforzheim 34:22 (19:9)
Nur Silber für die Goldstädter
Branko Dobricic sprach im Anschluss an das Hinspiel von einem „kleinen Endspiel“, dass seine Schützlinge mit 34:27 (17:13) für sich entscheiden konnten. „Wir wollten diesen Sieg unbedingt und waren daher auch von der ersten Sekunde an sehr aggressiv – im normalen Handball-fairen Rahmen. Wir wussten, wenn wir hier verlieren sind wir erst einmal Weg von der Spitze. Entsprechend sind wir von Anfang an rein gegangen, wollten immer einen Schritt voraus sein.“ Der Coach der Gastgeber, Hans Christensen, musste „neidlos anerkennen, dass Kronau heute klar die bessere Mannschaft“ war. „Sie haben einen schnellen und schönen Handball gespielt, wir überhaupt nicht, weder in der Abwehr noch vorne. Am Anfang hat es noch einigermaßen geklappt, dann ging gar nichts mehr. Daher geht der Sieg für Kronau heute - auch in dieser Höhe - verdient in Ordnung.“
Am vergangenen Sonntag empfing die SG KÖ die TGS Pforzheim dann zum Rückspiel in der Östringer Stadthalle. Der Tabellenzweite brauchte nur Sekunden bis zur ersten Führung durch Kai Rudolf und gab diese auch bis zuletzt nicht mehr ab. Die Mannen von Branko Dobricic legten also einen Start-Ziel-Sieg auf das Parkett, der Seinesgleichen vergeblich sucht. Nach dem ersten Treffer der Gäste zum 2:1 gesellte sich der nächste erst geschlagene sieben Minuten später hinzu (8:2; 11.). Mit ähnlich großen Schritten setzte sich der Durchmarsch der Gelben fort (12:3, 17:8) und pünktlich zum Pausenpfiff war die Zehn-Tore-Marke bereits erreicht (19:9). Nicht unerheblich an der schon jetzt so deutlichen Führung war auch Daniel Unser zwischen den Pfosten beteiligt. Doch auch seine Mitspieler schenkten den Goldstädtern tüchtig ein.
Nach dem Wiederanpfiff setzte sich der Torhunger der Lokalmatadore trotz des einseitigen Zwischenstandes fort und Krettek wie Binder mussten weiter regelmäßig hinter sich greifen. Die zehn Tore Vorsprung gerieten zu keiner Zeit in Gefahr und durften sich kurz vor dem Ende sogar noch über Zuwachs freuen (31:19) und diesen bis zum Abpfiff bewahren.
Daniel Unser, Sebastian Ullrich – Michael Körner (1), Kai Rudolf (4), Andre Bechtold (1), Denni Djozic (10/4), Patrick Körner (4),
Stefan Jochim, Michel Abt (1), Kevin Bitz (3), Kai Dippe (2), Marcel Engels (3), David Schmidt (4), Nicolas Herrmann (1)
Nun trennen die Kronau/Östringer nurnoch drei Partien von der Sommerpause, zwei davon auswärts. Gut möglich, dass sich die Frage aller Fragen bereits auf fremdem Boden entscheidet. Wenn nicht, käme es am 12.05. in der Kronauer Stadthalle zum alles-entscheidenden Showdown. Mit dem TV Sandweier geht es dann ab 19Uhr um alles oder nichts. Doch auch wenn der weitere Verbleib unserer Mannschaft bis dahin bereits entschieden sein sollte, lohnt es sich trotzdem zweifelsohne, zum Saisonabschluss noch einmal in die Halle zu kommen und eine unglaubliche Saison gebührend ausklingend zu lassen.
[18.03.12 > SV Salamander Kornwestheim – SG KÖ 25:31 (13:14)]
Außergewöhnliches Jagdrevier – übliche Beute
Vor einer etwas anderen Kulisse traf unsere Mannschaft am vergangenen Freitag in der Baden-Württemberg Oberliga auf den SV Salamander Kornwestheim. Zwar hatte auch hier das Spielfeld nur die üblichen 20 mal 40 Meter, doch die ungewohnt weiten Tribünen der Stuttgarter Porsche-Arena sorgten dann doch für ein spezielles Flair.
Einen Heimvorteil schienen die Gastgeber daraus allerdings nicht ziehen zu können, denn der Tabellenzweite wich dem SV erst nicht von der Seite, ging dann mit 4:3 aus Kronauer Sicht bereits erstmals in Führung und blieb über 7:6, 11:9 und 13:12 konsequent ein bis zwei Schritte voraus. Zum Pausenpfiff lagen die Gelben dann folgerichtig mit 15:13 in Front.
Im zweiten Abschnitt fügte David Schmidt den vier Treffern in der ersten Halbzeit gleich zwei weitere hinzu und Kai Dippe legte ebenfalls nach. Stefan Jochim sorgte nach knapp 40 Minuten mit 21:14 für die höchste Differenz während dieser Begegnung und auch Daniel unser stellte sich das eine ums andere Mal als Spielverderber zwischen den Pfosten heraus. So trugen gleich mehrere Faktoren dazu bei, dass der Vorsprung der Badener entsprechend deutlich blieb und sich die Salamander am Ende mit 25:31 geschlagen geben mussten
Daniel Unser, Sebastian Ullrich - Michael Körner, Kai Rudolf 1, Pascal Durak 6/2, Andre Bechtold 2, Denni Djozic 3/2,
Patrick Körner 2, Stefan Jochim 2, Michel Abt, Kevin Bitz 3, Kai Dippe 6, David Schmidt 6, Alexander Sauer.
An diesem Sonntag geht es wieder in heimischen Gefilden auf Punktejagd, um 17Uhr ist die TGS Pforzheim in der Östringer Stadthalle zu Gast. Der Tabellensechste (28:30) liegt Oftersheim/Schwetzingen auf dem fünften Platz (28:18) dicht auf den Fersen und auch in Richtung Eutingen auf Rang vier (31:17) ist noch alles offen. Entsprechend entschlossen werden sie an die Aufgabe heran gehen. Es verspricht also eine unterhaltsame Partie zu werden, denn auch die Lokalmatadore können und wollen auch diese Gäste mit leeren Händen nach Hause schicken.
[10.03.2012 > SG KÖ - HSG Langenau/Elchingen 43:23 (18:9)]
Pleiten, Pech ... und ein Auswärtssieg!
„Kaum war der Abpfiff der mA1-Jugend Begegnung mit der HSG Konstanz in der Östringer Stadthalle verklungen, setzte sich eine kleine Kolonne in Richtung Kronau in Bewegung. Denn dort fand in weniger als einer Stunde gleich die nächste Partie an diesem Abend statt, die Herren in der Baden-Württemberg Oberliga hatten die HSG Langenau/Elchinen zu Gast.
Im Bezug auf das Torverhältnis bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild, zumindest was die ersten Minuten betraf. Das 5:2 durch Michel Abt ließ eine weitere klare Geschichte erwarten. Doch plötzlich löste sich der Knoten der Gäste und mit 6:6 war mit einem Mal wieder alles offen. Doch die Gefahr währte nur kurz, mit 10:6 hatten die Lokalmatadore binnen Minuten wieder ein beruhigendes Polster zwischen sich und die Verfolger gepackt. Doch Langenau hatte andere Pläne und warf ein weiteres Mal alles in die Waagschale. Teilweise auch zuviel, nach einer Tätigkeit an Stefan Jochim sah der Keeper Rot und durfte die restlichen knapp 40 Minuten lediglich von der Tribüne aus verfolgen. Der zweite Schlussmann war bis zur Pause in erster Linie damit beschäftigt, die klebrige Lederkugel aus dem Netz hinter sich zu fischen, während Kronau/Östringen binnen elf Minuten von 10:7 auf 18:9 erhöhte.
Im zweiten Abschnitte machte Jochim dann deutlich, dass ihn das rüde Foul zuvor keineswegs beeinträchtigt hatte und fügte den bisherigen zweien noch weitere acht Zähler hinzu. Auch Kai Rudolf und Denni Djozic drückte gerade der zweiten Spielhälfte ihre Stempel auf. Außerdem fügte sich der Youngster Andreas Bornemann bei seinem Debüt harmonisch in das Spielgeschehen ein, ließ sich vom bei den Senioren vorherrschenden rauen Umgangston nicht einschüchtern und steuerte stattdessen selbst zwei Treffer bei. Von 19:9 bis 25:10 bekam Langenau den Ball kaum zu fassen, mit 30:15 hatte man 16 Minuten vor Schluss bereits die doppelte Ausbeute verbucht und am Ende spiegelte sich die Dominanz der Gastgeber mit 43:23 auch im Endergebnis verdient deutlich nieder.
Kai Rudolf 4, Pascal Durak 2, Andre Bechtold 3, Denni Djozic 11/8, Patrick Körner 1, Stefan Jochim 10,
Michel Abt 4, Kevin Bitz 4, Kai Dippe 1, David Schmidt 1, Andreas Bornemann 2, Michael Körner
[03.03.2012 > TB Kenzingen - SG KÖ 23:35 (11:13)]
Pleiten, Pech und Punkte!
„Ein Prozent Siegchance für die Kenzingen“ hatte der TB-Spielertrainer Auri Steponavicius die Aussichten für sein Team im Vorhinein beziffert. Es müsse alles stimmen, um „gegen die konterstärkste Mannschaft der Liga“ nicht erneut chancenlos unter zu gehen. Im Hinspiel musste sich der TBK mit 27:38 deutlich geschlagen geben. Mann wolle im zweiten Aufeinandertreffen „die Kronauer so lange wie möglich ärgern“ - das allerdings hatte zumindest in Ansätzen funktioniert, wenn auch nicht mit dem erwünschten Resultat seitens der Gastgeber.
Beide Teams warfen von Beginn an alles in die Waagschale, insgesamt 26 Verwarnungen und Zeitstrafen sprechen für sich. Doch trotz aller Entschlossenheit hatte Kenzingen während der gesamten 60 Minuten durchweg das Nachsehen (1:3), das zweite Feldtor gelang den Hausherren erst in der 14ten Minute (3:5) und auch eine doppelte Überzahl brachte sie wenigspäter nur einen Zähler näher an die langsam aber sicher davoneilenden Gäste heran. Nach der Pause (11:13) legte Kronau/Östringen schließlich einen weiteren Gang zu (13:18; 17:23), knackte fünf Minuten vor dem Ende einmal mehr die zehn-Tore-Marke und erhöhte bis zum Schlusspfiff noch auf 12 Zähler (23:35).
Nach dieser Ausbeute ließ sich die gelbe Reisegruppe auch nicht durch eine Panne aus der Ruhe bringen. Erst hatte sich die Hinfahrt verzögert, da der Bus in eine Polizeikontrolle geraten war, nun gestaltete sich auch noch die Heimfahrt schwierig. Der Bus weigerte sich, die Türen zu öffnen, sodass erst ein Zweitschlüssel aus Waghäusel nach Kenzingen gebracht werden musste, ehe es um Punkt Mitternacht endlich in Richtung Heimat gehen konnte. Doch so lange solche höheren Mächte erst nach dem Abpfiff wirken, halb so wild.
Daniel Unser, Sebastian Ullrich - Kai Rudolf (1), Pascal Durak (3), Andre Bechtold (5), Denni Djozic (7/5), Patrick Körner (3),
Stefan Jochim (4), Michel Abt (3), Kevin Bitz (4), Kai Dippe (1), David Schmidt (3), Marcel Engels (1)
Aktuell steht die SG KÖ hinter der TVG Großsachsen (42:4) auf dem zweiten Tabellenplatz (41:7) und somit auf Aufstiegskurs. Sechs Spiele stehen noch aus, 12 Punkte sind also noch zu vergeben – zwei davon gleich am kommenden Samstag den 10. März um 20Uhr in der Kronauer Mehrzweckhalle. Der Gast HSG Langenau/Elchingen befindet sich mit dem zwölften Rang im Mittelfeld, doch gerade diese Gegner sorgen nicht selten für kurzweilige Partien.
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[24.02.12 > SG KÖ - TV Willstätt 36:30 (18:14)]
Auch Willstätt geht leer aus
Vielleicht nicht die schönste, dennoch eine erfolgreiche Partie, sahen die Fans und Zuschauer am vergangenen Freitag in der Östringer Stadthalle. Im zweiten Rundenspiel der Saison gegen den TV Willstätt wollten die Gastgeber unbedingt die Niederlage im Hinspiel ausgleichen. Durch die große Zahl an angeschlagenen und verletzten Spielern lief das Training in der vorangegangenen Woche alles andere als unter Idealbedingungen. Dennoch konnte sich die Vorstellung der Kronau/Östringer sehen lassen, das Prunkstück lag heute definitiv im vorderen Bereich. Und auch die ruppige Gangart der Gäste konnte das Heimteam allerdings souverän mitgehen und gab von Anfang an den Ton an (5:2, 7:5). Mit 10:10 kam Willstätt noch einmal ran, hatte über 15:12 und 18:14 zur Pause aber schnell wieder das Nachsehen. Im zweiten Abschnitt waren es Kevin Bitz (3) und Michel Abt (2), die auf 23:18 nachlegten. Willstätt greift bereits zum zweiten Mal zur grünen Karte, doch ohne Erfolg. Denn auch nach dem Wiederanpfiff netzten die Gastgeber im zwei-Minuten-Takt ein und ein gehaltener Siebener von Sebastian Ullrich trug einen weiteren Teil dazu bei. Der TV sah seine Chancen langsam aber sicher dahin schmelzen. Mit einer Differenz von sechs Zählern hielten die Mannen von Branko Dobricic ihr Gegenüber bis zuletzt erfolgreich in Schacht und durften zuletzt mit 36:30 einmal mehr jubeln.
Daniel Unser, Sebastian Ullrich - Michael Körner, Kai Rudolf (2), Pascal Durak, Andre Bechtold, Patrick Körner (2),
Denni Djozic (7), Stefan Jochim (8/2), Michel Abt (3), Kevin Bitz (5), Kai Dippe (1), David Schmidt (5), Marcel Engels (3)
[18.02.12 > TSV Heiningen – SG KÖ 25:34 (11:14)]
Beutezug statt Umzug
Während sich daheim ein Jeder für den Umzug fertig machte, hieß es am vergangenen Samstag für unser BWOL-Team nebst Anhang Taschen packen. Denn statt Mottowägen in Östringen wartete am späten Vormittag in Kronau der Mannschaftsbus auf die Truppe, der sich auf den Weg zum Aufsteiger TSV Heiningen machte.
Im Hinspiel hatten die heutigen Gäste die Staren bereits mit 38:17 mehr als deutlich in ihre Schranken gewiesen. Und auch im zweiten Aufeinandertreffen zeichnete sich die Dominanz der potentiellen Aufsteiger deutlich ab.
Die „deutliche Steigerung im Angriffgebaren“, die der Co-Trainer Fuß im Vorhinein als notwendige Voraussetzung für eine mögliche Überraschung seiner Mannen ausgerufen hatte, konnten die Gelben bereits im Keim ersticken. Die SG legte von Beginn an vor und ließ den Hausherren das Nachsehen. Während der gesamten Spielzeit herrschte eine deutliche Sprache auf dem Parkett, doch die ebenfalls entschlossen auftretenden Badener ließen sich davon nicht einschüchtern und antworteten entsprechend. Heiningen warf weiterhin alles in die Waagschale, kam jedoch gegen die technisch weit überlegenen Kronau/Östringer nicht an. Zu Beginn des zweiten Abschnitts konnten die Schützlinge von Branko Dobricic beispielsweise gleich zehnmal in Folge verwandeln, ehe dem TSV das erste Tor nach neun Minuten gelang (12:15; 13:25). Und auch im weiteren Verlauf blieb die Partie eine einseitige Angelegenheit aus Sicht der SG KÖ (17:32), ehe wenig später mit 25:34 die Zähler 36 und 37 auf das badische Punktekonto wanderten.
[08.02.2012 > SG KÖ – SG Pforzheim/Eutingen 39:26 (22:15)]
Wichtiger zehnter Heimsieg
Zehn Heimspiele, zehn Siege – diese Serie läuft weiter. Doch das Spiel am vergangenen Mittwochabend lässt sich auch in die Schublade ‚so nicht zu erwarten’ einordnen. Denn der Tabellendritte SG Pforzheim/Eutingen zeigte sich in der Östringer Stadthalle nicht in seiner gewohnten Form. Lediglich während der ersten Viertelstunde konnten die Goldstädter mit dem engagierten Spiel der Gastgeber mithalten (12:12, 15.). In den folgenden sieben Minuten herrschte im Netz hinter Daniel Unser schließlich Ebbe, ein „Schüsschen“ aus den Eutinger Reihen fing er gar zwischen den Knien. Währendessen musste sein Gegenüber Pcola gleich fünfmal hinter sich greifen (17:12, 22.). Sein Kollege Petruzzi hatte sich unglücklicherweise während des Aufwärmens am Knie verletzt und brachte seine Mannschaft damit um die Möglichkeit, den an diesem Tag nicht sonderlich erfolgreichen Pcola zu ersetzen. Bis zum Pausenpfiff wuchs der Vorsprung der Gelben noch auf 22:15 an und auch im zweiten Abschnitt fanden Jobs Mannen kein Mittel gegen die aggressive Abwehr sowie die individuelle Stärke der Kronau/Östringer. Job variierte die Deckungsvarianten seiner Truppe sowie auch die personelle Besetzung auf der Platte, konnte dem stetigen Davoneilen der Gastgeber (25:17, 33:23) aber nicht entgegenwirken. Am Ende stand mit 39:26 eine unerwartet deutliche Differenz zu Buche, die weder die Hausherren noch die in der Tabelle doch nur einen Rang dahinter platzierten Gäste so erwartet hätten. Doch die Tagesform beider Mannschaften sowie der unbedingte Aufstiegswille und die Möglichkeit, einen direkten Verfolger abzuschütteln, haben heute den Unterschied ausgemacht.
Sebastian Ullrich, Daniel Unser - Michael Körner, Kai Rudolf (8), Andre Bechtold (3), Denni Djozic (7/3), Patrick
Körner, Stefan Jochim (6), Michel Abt (3), Kevin Bitz (5), Kai Dippe, David Schmidt (7), Alexander Sauer
[H-BWOL > TSV Altensteig – SG KÖ 26:26 (9:14)]
Schadensbegrenzung kurz vor knapp
Einmal mehr begann alles nach Plan. Zu Gast beim TSV Altensteig, erwischte die SG Kronau/Östringen am Wochenende einen guten Start. Nach zwölf Minuten gelang den Gastgebern mit den 2:5 das erste Feldtor überhaupt und auch im weiteren Verlauf ließ die kompromisslose Abwehr der Gelben seinem Gegenüber nicht viel Spielraum (5:10, 8:14). Auf den Tribünen waren sich beide Lager einig, als man sich auf den zweiten Akt dieser „langweiligen“ da einseitigen Partie einrichtete.
Mit 9:14 ging es schließlich in die Kabine – ehe beide Teams im Anschluss nicht wieder zu erkennen waren. Von Überlegenheit seitens der SG nun keine Spur mehr, stattdessen schienen die Gastgeber plötzlich einen Zaubertrank intus zu haben und mischten die Badener nun gründlich auf. Auch den siebten Feldspieler, erstmals in der 39sten Minute, hatten die Gäste nicht auf der Liste stehen. Im Minutentakt schwand der komfortable Vorsprung, bald war mit 15:15 der Ausgleich erreicht und mit 16:15 die erste Führung der Lokalmatadore. Doch damit nicht genug, der Durchmarsch setzte sich fort und binnen 18 Minuten versenkten die Roten 12mal – auf der anderen Seite konnte lediglich David Schmidt einen Treffer verbuchen. So waren aus plus 6 (8:14) plötzlich minus 5 (20:15) geworden und Kronau/Östringen legte in der Abwehr noch einmal nach. Doch auch der TSV zeigte sich alles andere als zimperlich und zusammen mit gleich drei vergebenen Siebenern aus Sicht der SG blieb es bis zum Schluss eng. Von langweilig konnte längst keine Rede mehr sein. Die Schützlinge von Branko Dobricic steckten jedoch nicht auf und kämpften sich Schritt für Schritt wieder heran (20:18, 21:20). Knapp 90 Sekunden vor dem Schlusspfiff lag Altensteig allerdings wieder mit 26:23 in Führung und das Desaster schien besiegelt. Doch einmal mehr bewies die „alte Garde“ Nerven und Stefan Jochim netzte eiskalt wie eine Hundeschnauze aus 25 Metern ein. Im Anschluss legte Kai Rudolf nach (26:24), Denni Djozic gelang der Anschlusstreffer und Andre Bechtold konnte zwei Sekunden vor dem Pfiff noch ausgleichen und somit immerhin einen der beiden Zähler retten.
Daniel Unser, Sebastian Ullrich - Michael Körner, Kai Rudolf (2), Pascal Durak, Andre Bechtold (3), Denni Djozic (4/2),
Patrick Körner, Stefan Jochim (5), Michel Abt (2), Kevin Bitz (5), Kai Dippe (1), David Schmidt (4), Alexander Sauer
[27.01.12 > SG KÖ - TV Heidelsheim/Helmsheim 35:21 (20:10)]
Start-Ziel-Sieg für die Gastgeber
Am Freitag hatte unser Septett die Nachbarn SG Heidelsheim/Helmsheim zu Gast. Im Hinspiel hatten sich die Gelben bereits mit 35:29 deutlich herausheben können, wenn auch sich die damaligen Gastgeber erst um die 40ste Spielminute abschütteln ließen. Damals hatte der Ex-Kronau/Östringer Jascha Lehnkering, der bis Sommer 2010 in Gelb am Ball war, das Aufeinandertreffen seines ehemaligen und des aktuellen Harzgebers nur von der Tribüne aus beobachten dürfen. Ein Kreuzbandriss hatte ihn zum Zuschauen verdammt und auch im Rückspiel blieb ihm die aktive Teilnahme erneut verwehrt. Doch auch ohne sein Zutun rechnete er seinen Mannschaftskollegen trotz der doch deutlichen Niederlage im Hinspiel durchaus Chancen aus. „Wir kommen auf keinen Fall heute Abend hierher, um uns von vornherein geschlagen zu geben, denn auch im Hinspiel haben wir lange gut mitgespielt!“ hatte er im Vorhinein betont. Wenn auch selbst durch gleich vier Verletzte geschwächt, hoffte er auf einen „kleinen psychischen Dämpfer“, den seine ehemaligen Kollegen möglicherweise aus der Niederlage in Großsachsen erlitten hätten. Eine Chance gäbe es zweifelsohne und für diese möchte sein Team bis zuletzt kämpfen, so Lehnkering im Vorausblick auf diese Partie.
Soweit die Theorie, in der Praxis sah es mit 5:2 und 11:3 (16.) aus Sicht der Gastgeber dann aber doch recht schnell recht eindeutig aus. In der Abwehr stand die SG KÖ bombensicher und ein ebenfalls gut aufgelegter Sebastian Ullrich fischte über sechzig Minuten einen Großteil der doch durch eine Lücke hindurch gehuschten Lederkugeln ab. Kleine aber folgenschwere Fehler schlichen sich zu Beginn des zweiten Drittels ein und verhinderten ein weiteres Davoneilen der Gastgeber bis zum Pausenpfiff (20:10). Im zweiten Abschnitt brauchte es gerade einmal sechs Minuten, um die Differenz auf weitere vier Zähler auszubauen und gleichzeitig keinen Treffer seitens der Gäste zuzulassen. 29:13 lautete die beeindruckende Zwischenbilanz nach etwa 40 Minuten, trotz eines mit zwölf Treffern toremsigen Benjamin Boudgoust im gegnerischen Rückraum. Nun schwand in der gelben Abwehr das Engegement und Ullrich wurde zwischen den Pfosten zunehmend allein gelassen. Im letzten Viertel der Begegnung sorgten einmal mehr individuelle Fehler und Ungenauigkeiten für Murren auf den Tribünen, wenn auch die beiden Zähler zu keinem Zeitpunkt auch nur annähernd in Gefahr gerieten. Am Ende waren von sechzehn noch 11 Tore in der Differenz übrig, denn Heidelsheim/Helmsheim konnte durch die Unachtsamkeiten der Gastgeber noch ein Wenig Ergebniskorrektur betreiben, ehe mit 35:21 eines der deutlichsten Spiele der bisherigen Saison zu Ende ging.
Sebastian Ullrich, Daniel Unser - Michael Körner (1), Kai Rudolf (5), Pascal Durak (1), Andre Bechtold (3), Denni Djozic (4/1),
Patrick Körner (2), Stefan Jochim, Michael Abt (5), Kevin Bitz (4), Kai Dippe (2), David Schmidt (6), Alexander Sauer (2)
[20.01.12 > TVG Großsachsen – SG KÖ 26:25 (12:11)]
Auf Augenhöhe - am Ende entschieden Kleinigkeiten
Nach dem denkbar knappen aber so wichtigen und daher frenetisch umjubelten Sieg im Hinspiel vor gerade einmal vier Wochen, hieß der Gegner am vergangenen Wochenende erneut TVG Großsachsen. Diesmal luden die Bergsträßer in ihr eigenes Jagdrevier. Doch davon ließen sich die ausnahmsweise in blau spielenden Kronau/Östringer nicht sonderlich beeindrucken. Stattdessen sorgten sie mit 0:4 aus Sicht der Gastgeber erst einmal für kollektives Schweigen auf den wie auch Ende Dezember in Östringen restlos gefüllten Rängen. Bis dahin war der Block ganz rechts der einzige, der Grund zum Jubeln hatte. Doch nun hatte der TVGG den roten Faden gefunden und aufgenommen. In der achten Minute fiel das erste Tor, drei Minuten später allerdings auch schon das dritte. Der beeindruckende Vorsprung war mit einem Mal dahin. Doch David Schmidt und Stefan Jochim (2) konnten mit 3:7 noch einmal davon ziehen. Doch die Lokalmatadore erwiesen sich als hartnäckig, legten noch einmal eine Schippe drauf und hatten die Ausreißer fünf Minuten vor dem Pfiff mit 10:10 schließlich eingeholt. David Schmidt traf erneut, erhöhte auf 11, doch ein Doppelpack der Gelben ließ die Gastgeber wenig später mit einem Punkt Vorsprung (12:11) in die Kabine gehen.
Im Wechsel zwischen einem Tor hinten – aus SG-Sicht - und Gleichstand, kämpften sich beide Teams durch die erste Phase des zweiten Abschnitts. Mit 19:19 war auch nach dem dritten Viertel der Gesamtspielzeit noch alles offen, ehe die Anzeigetafel mit 22:22 das letzte Mal einen ausgeglichenen Zwischenstand anzeigte. Nach Schmidt reihten sich mit Kai Dippe und Kevin Bitz nun weitere A-Jugendliche in die Torschützenliste ein und die Routiniers wie Jochim und Andre Bechtold legten noch einmal nach. 24:22 – noch sieben Minuten zu spielen, also noch alles im immerhin blassgrünen Bereich. Doch auf eine knapp dreiminütige Torflaute auf beiden Seiten folgten neben einem von fünf erfolgreich verwandelten Siebener von Denni Djozic leider gleich zwei Zähler auf das heimische Konto. 26:23 – noch 62 Sekunden, die Messe schien gelesen. Doch da hatte Großsachsen die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn erst Kai Rudolf und Sekunden später Bechtold warfen ihre über die Jahre erworbene Kaltschnäuzigkeit in den Ring und netzten noch einmal ein. Die über 150 Gästefans hielt nun nichts mehr auf den Rängen und auch ein Großteil der Gastgeber stand längst. Doch wenig später war der Heimsieg besiegelt und die SG-Sieben musste am Ende ohne einen Lohn für sechzig Minuten vollen Einsatz von Dannen ziehen. Doch vorher ging der Dank an den ungewohnt großen achten Mann, dessen Applaus zurück an die Mannschaft dennoch nur ein kleiner Trost sein konnte.
Daniel Unser, Sebastian Ullrich - Michael Körner, Kai Rudolf (1), Andre Bechtold (3), Denni Djozic (5/5),
Patrick Körner (1), Stefan Jochim (4), Michel Abt (1), Kevin Bitz (3), Kai Rudolf (2), David Schmidt (5), Alexander Sauer
Abschließend geht ein großes Dankeschön an alle mit- und eigens angereisten Kronau/Östringer Fans! Eine solch breite und lautstarke Wand kennen einige unserer Spieler nur noch aus den Geschichten der „Alten“. Wir würden uns sehr freuen, euch auch bei den Heimspielen wieder zu sehen. Die Mannschaft braucht auf dem Weg in die Dritte Liga jede Unterstützung. Hier geht es um jede Kleinigkeit und de Rückenwind von der Tribüne kann da der entscheidende Funke sein!
Die nächste Gelegenheit, um damit gleich ein weiteres Feuer zu zünden, gibt es bereits am kommenden Freitag den 27. Januar. Um 20Uhr ist in der Östringer Stadthalle der TV Heidelsheim/Helmsheim zu Gast, wir freuen uns auf eure Unterstützung!
[14.01.12 > SG KÖ – HG Oftersheim/Schwetzingen 32:21 (16:10)]
Auch im Derby die Nase ganz weit vorne!
Aus Zeitgründen und der Vollständigkeit halber hier der Link zum Bericht und den Bildern auf boulevard-baden.
Nächste Woche wieder alles wie gehabt.
[08.01.12 > TSV Schmiden - SG KÖ 35:23 (15:11)]
Erneuter Doppelpack – und noch viel vor!
Nach dem wichtigen und wohlverdienten Sieg im letzten Hinrundenspiel vor der Pause gegen den Spitzenreiter, begann für die Herren in der Baden-Württemberg Oberliga am vergangenen Sonntagnachmittag die Rückrunde. Zu Gast beim TSV Schmiden legten die Mannen von Branko Dobricic mit 5:1 und 8:2 aus Sicht der Gelben gleich einen beeindruckenden Start hin. Bald war der Vorsprung auf 14:6 ausgebaut, ehe es mit 15:11 in die Pause ging. Nun stellte sich eine kurze Phase geprägt von folgenschweren Unachtsamkeiten ein und mit einem Mal kam Schmiden mit 15:13 noch einmal heran. Doch schnell hatten sich die SGler wieder gefangen und zogen mit 23:14 erneut davon. Bis zuletzt blieb der Sieg für die Badener außer Gefahr, am ende stand mit 35:23 ein weiterer Auswärtserfolg zu Buche.
Einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Aufstieg möchte unser Team am kommenden Samstag den 14. Januar um 20Uhr in der Kronauer Mehrzweckhalle gehen. Mit der HG Oftersheim/Schwetzingen ist dann der Nachbar und ewige „Lieblings“gegner zu Gast. Die HG kursiert momentan auf dem sechsten Tabellenplatz. Doch wer die gelben Geschehnisse schon länger verfolgt, weiß, dass diese Spiele immer ihren eigenen Charakter haben. Und oft auch die eine oder andere Überraschung mit sich bringen. Daher hoffen wir nach dem Hexenkessel gegen Großsachsen im Dezember auch an diesem Wochenende auf die lautstarke Unterstützung von den Rängen. Was zusammen mit dem achten Mann möglich ist, haben wir gesehen – und würden dies gerne wiederholen!
Und auch eine Woche später geht es gleich ähnlich fulminant weiter! Direkt nach dem Sieg im Hinspiel gegen den TVG Großsachsen war das Interesse am Rückspiel (20. Januar 20:30Uhr, Sachsenhalle Hirschberg-Großsachsen) bereits groß. Nun können wir die treuen Fans, die unsere Mannschaft beim Rückspiel in der gar nicht so fernen Ferne unterstützen möchten, beruhigen. Es besteht die Möglichkeit, sich bereits im Vorhinein eine Karte zu sichern, um dann geschlossen von der Tribüne aus mitzuhelfen. Hierfür meldet euch bitte bis zum 14. Januar unter info@hfz-kronau.de an.
[22.12.11 > SG KÖ – TV Germania Großsachsen 30:29 (17:13)]
“Heiliger Abend“ in Östringen vorverlegt
Eine „schöne Bescherung“ erleben die Spieler wie auch Fans der SG Kronau/Östringen in diesem Jahr bereits zwei Tage früher als sonst. Das lebhafte Treiben rund um die Außenlinie lässt alle immer wieder auf die Ränge blicken und ungläubig den Kopf schütteln. Auch Linksaußen Denni Djozic: „So eine Kulisse ist natürlich überragend. Wir wussten, dass viele kommen würden, aber mit so vielen hatten wir nicht gerechnet. Man wird von den Zuschauern getragen und geht auch mal über seine Grenzen hinaus. Und bei jedem Tor spürt man den Rückhalt von 1100 Zuschauern, das puscht schon. Ich hätte natürlich nichts dagegen, wenn das öfter passieren würde!“ Der bisher ungeschlagene Tabellenführer (26:0) TV Germania Großsachsen ist beim direkten Verfolger (22:4) zu Gast und hat natürlich nicht vor, dort am Ende der Rückrunde erstmals Punkte liegen zu lassen. Diese Konstellation hat die Östringer Stadthalle bis auf den letzten Sitzplatz gefüllt – und darüber hinaus. Dahinter stehen die Fans in mehreren Reihen, um einen guten Blick auf das Spielfeld zu haben und das vorfreudige Gemurmel ist ohrenbetäubend. Also beste Bedingungen für das Spitzenspiel der Hinrunde vor einer standesgemäßen Kulisse - wenn bis zum Anpfiff nicht noch mehr als eine halbe Stunde hin wäre. Am Ende muss dieser dann um zehn Minuten nach hinten verschoben werden, da die Zuschauer noch immer bis auf den Gehweg vor der Halle im Regen anstehen. In der Zwischenzeit wird auf den Tribünen noch ein Stückchen enger zusammengerückt, die Garagen am Spielfeldrand geöffnet und Kästen, Mattenwägen und Schwebebalken zu Sitzplätzen umfunktioniert, ehe es endlich losgehen kann.
Da sich die Verletzungssorgen der Gelben auf den Trainer Branko Dobricic sowie Physio Jürgen Sterzenbach beschränken – beide haben ihre Operationen gut überstanden und sind auf dem Weg der Besserung - kann das Team-Gelb aus den Vollen schöpfen. Die Gastgeber lassen von Anfang an keine Zweifel aufkommen, dass sie trotz des vorweihnachtlichen Spieltermins keine Geschenke machen wollen. Zumindest nicht den Gästen, die eigenen Fans hingegen dürfen sich bereits nach acht Minuten über eine 7:3 Führung freuen. Beide Teams standen sich in Sachen Motivation und Einsatz in nichts nach. Djozic erklärt im Anschluss: „Das war ein echtes Derby. Wir haben ein sehr enges Spiel erwartet. Jeder Spieler nervös ins Spiel gegangen. In der ersten Halbzeit waren wir sehr konzentriert und haben unsere Chancen sicher verwertet. Auch unser Torwart Daniel Unser hat sehr gut gehalten. Auch waren wir in der Deckung stärker als Großsachsen, was heute wohl auch den entscheidenden Unterschied gemacht hat zwischen der besseren Mannschaft und Großsachsen.“ Nach dem ersten Drittel der Spielzeit liegt die SG bereits mit 13:7 in Front und der Lautstärkepegel spiegelt die Zuschauerzahlen wider, ehe es mit 17:13 in die Pause geht. „In der ersten Halbzeit haben wir den Start verschlafen. Wir waren in der 6-0-Deckung nicht richtig gestanden und auch das Umschalten auf Angriff hat nicht ganz funktioniert. Hier haben wir einige einfache Tore bekommen.“ Resümiert der Gästetrainer Ulrich Schuppler im Anschluss. Auch der zweite Abschnitt beginnt eher nach dem Geschmack der Heimfans, ehe es dann doch noch einmal spannend wird. Während der letzten 80 Sekunden schrumpfte der Vorsprung von 30:27 auf 30:29. „Das haben wir nur für die Zuschauer gemacht, damit keine Langeweile aufkommt!“ beteuern im Nachhinein gleich mehrere Spieler und der Trainer grinsend.
Und auch der sportliche Leiter Rolf Bechtold, der den verletzten Trainer in der Vorbereitung auf dieses Spiel und auch auf der Bank vertritt, ist während dem Pressegespräch bester Laune. “Wenn man gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter der Liga gewinnt, ist das okay. In der ersten Hälfte waren wir einen Tick voraus, doch durch den Torwartwechsel von Großsachsen ist es uns nicht gelungen, den Sack zuzumachen. Beide Mannschaften haben gekämpft, aber ich denke der Sieg geht verdient an uns“. Schuppler sieht das ähnlich: „Ich möchte meiner Mannschaft für die zweite Halbzeit ein Kompliment machen, wie sie sich da zurückgekämpft hat. Dadurch hatten wir gegen Ende noch einmal die Chance heranzukommen, auch wenn es dann nicht mehr geklappt hat.“ Rolf Bechtold freut sich außerdem über den Zuschaueransturm und stellt strahlend fest: „Es ist wie früher. Ich habe auch gerade der Mannschaft gesagt, ihr konntet euch kein besseres Weihnachtsgeschenk machen. Es war auch solch eine Begeisterung da, von eurer Seite und von unsrer Seite. Ich möchte noch einmal allen danken, die uns unterstützt haben.“
Von einer Vorentscheidung in Sachen Aufstieg möchten beide Parteien noch nichts wissen, schließlich habe man ja gerade erst einmal die Hinrunde gespielt und somit noch jede Menge Zeit für Unvorhersehbares vor sich. Beide Mannschaften haben aktuell die beste Ausgangsposition, um im nächsten Jahr gemeinsam in der Dritten Liga anzutreten. „Auch wenn das heute ein besonderes Spiel für uns beide war, im Bezug auf die Zielsetzung am Ende der Runde waren das einfach nur zwei Punkte, mehr nicht.“
Sebastian Ullrich, Daniel Unser - Michael Körner, Kai Rudolf (3), Pascal Durak (1), Andre Bechtold (2), Denni Djozic (6/5),
Patrick Körner, Stefan Jochim (3), Michel Abt (2), Kevin Bitz (7), Kai Dippe, David Schmidt (6), Alexander Sauer
Die Nachfrage der Kronau/Östringer Fans für das Rückspiel in knapp einem Monat ist schon jetzt riesig [Infos hierzu folgen]. Am 20. Januar kommt es in der Sachsenhalle (Sachsenhalle, Brunnengasse 1, 69493 Hirschberg) zur Wiederholung dieses Spektakels mit umgekehrten Vorzeichen. Djozic freut sich schon: „Wer nicht mit zum Rückspiel fährt verpasst was, da bin ich mir sicher! Da treffen zwei Mannschaften aufeinander, die unbedingt aufsteigen wollen und auch viele Spieler die das Potential haben Bundesliga zu spielen. Also wer guten Handball sehen will, kommt mit nach Großsachsen!“ Vorher steht für die SG allerdings noch eine weitere heiße Partie im Kalender. Am 14.Januar 2012 empfängt man um 20Uhr die HG Oftersheim/Schwetzingen (Platz 5, 20:10) in der Kronauer Mehrzweckhalle. „Auch das ist alles andere als ein Selbstläufer“ warnt Bechtold „und wir können die Unterstützung der Fans auch an diesem Tag sehr gut gebrauchen!“
[17.12.11 > TV Sandweier – SG KÖ 27:40 (14:19)]
Trotz Fehlstart nicht zu bremsen
Das letzte Auswärtsspiel des laufenden Kalenderjahres absolvierte die SG KÖ beim TV Sandweier. Nur einen Katzensprung von der eigenen Spielstätte entfernt, empfing der Tabellenvorletzte den Zweitplatzierten. Hier herrscht Harzverbot, doch das beeinträchtigte die Gäste nur bedingt. Vielmehr kam die SG erst einmal nicht ins Spiel. Mit 3:5 und 7:9 aus Sicht der ausnahmsweise in blau agierenden Kronau/Östringer, hatten die gut besetzten Tribünen allen Grund zu jubeln. „Die ersten zehn Minuten lief bei uns nichts, wie wir es uns vorgenommen hatten. Nichts hat funktioniert und die Abwehr war quasi tot.“ fasste der sportliche Leiter Rolf Bechtold, der den aus gesundheitlichen Gründen verhinderten Trainer Branko Dobricic auf der Bank ersetzte, die Anfangsphase im Anschluss an die Partie zusammen. Eine Auszeit war von Nöten – und fruchtete. Von nun an kamen die Favoriten Schritt für Schritt an die Gastgeber heran und mit 10:10 waren die überraschenden Ausreiser bereits eingeholt. Bis 12:12 nach dem ersten Drittel der Spielzeit war noch alles offen, ehe die SG bis zum Pausenpfiff bei 14:19 erstmals für klare Fronten sorgten. „Ab hier lief es dann, wir haben das Spiel dominiert. Und mit 13 in Sandweier gewinnen geht in Ordnung.““ Resümierte Bechtold.
Im zweiten Abschnitt ließen Sebastian Ullrich und seine Mannschaftskollegen dann nichts mehr anbrennen. Der Keeper wuchs nur wenige Kilometer entfernt auf und durfte sich heute neben 60 Minuten Spielzeit auch über lautstarke Unterstützung von der Tribüne freuen. Und auch der Ball schien sich hier bestens auszukennen - ein Abpraller segelte in hohem Bogen auf die Tribüne, von dort aus den Treppengang nach unten und fand schließlich durch eine Seitentür im Erdgeschoss den Weg zurück auf das Spielfeld. Dort bestand mittlerweile kein Zweifel mehr am klaren Ausgang der Partie. Mit 20:30 war bereits nach 44. Minuten die Zehn-Tore-Marke geknackt. Bis zum Schlusspfiff legten die Gäste noch einmal ordentlich nach, ehe Kai Dippe den letzten Ball des Abends zum 27:40 versenkte.
Sebastian Ullrich, Daniel Unser - Michael Körner, Kai Rudolf, Pascal Durak (3), Andre Bechtold (1), Denni Djozic (6/2),
Patrick Körner, Stefan Jochim (5), Michel Abt (5), Kevin Bitz (8), Kai Dippe (1), David Schmidt (7), Alexander Sauer (4)
Am Donnerstag steht für die Mannen von Branko Dobricic das Highlight der Saison an. Der TV Germania Großsachsen hat bisher nicht einen Zähler abgegeben (28:0). Das möchte die SG KÖ, aktuelle auf dem zweiten Rang (24:4) gerne ändern. Dafür hoffen sie am 22.12. um 20:30Uhr auf jede Menge Unterstützung in der Östringer Stadthalle. Zwei Tage vor Weihnachten wollen die Aufstiegsanwärter ihr Punktekonto bereits beschenken und damit einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung großes Ziel gehen. Das Potential hat das gelbe Septett allemal und mit einem engagierten achten Mann im Rücken ist alles drin!
[09.12.11 > SG KÖ – Vfl Pfullingen 32:24 (15:11)]
Heiße Paarung – Cooler Start-Ziel-Sieg!
Die attraktive Paarung zur Zuschauer-freundlichen „Sendezeit“ lockte am vergangenen Freitagabend mehr Fans und Interessierte als sonst in die Östringer Stadthalle. Das nicht ohne Grund, denn die zu diesem Zeitpunkt zweitplatzierten Gastgeber empfingen den direkten Verfolger aus Pfullingen. Einer bis zuletzt spannenden Partie mit allem was zu einer solchen Begegnung dazu gehört, sollte also nichts im Wege stehen.
Mit zwei vergebenen Siebenern in den ersten Minuten sorgten die Gelben erst einmal für Stirnrunzeln auf den Tribünen, doch wenig später waren die eigenen Fans auch schon wieder besänftigt und durften sich über die noch kleine aber feine Führung ihrer Mannschaft freuen (3:2, 7:5). Diese wuchs bis zum Pausenpfiff noch auf 15:11 an. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte die grüne Karte der Gäste bereits genug gesehen und war dank eines Tröpfchen Harz am Po eines Pfullinger Spielers kurzerhand als blinder Passagier mit auf das Spielfeld gewandert. Doch bis auf ein kollektives Schmunzeln auf den Rängen und auf dem Platz konnte das Stück Plastik genauso wenig gegen die SG ausrichten wie seine Mannschaft. Zwar hielt der Vfl auch noch während der ersten Hälfte des zweiten Abschnittes engagiert mit, doch spätestens nach 40 Minuten war die Messe zugunsten der Hausherren gelesen. Gerade standen sechs Gelbe gerade einmal vier Blauen gegenüber, als die Schützlinge von Branko Dobricic von fünf auf acht erhöhten und dann im letzten Abschnitt gegen zahnlose Gäste spielten. Mehrmals kratzten die Badener mit 9 Zählern an der Zehn-Tore-Marke, knackten diese aber nie. Am Ende ging der Sieg mit 32:24 verdient in dieser Höhe an Kronau/Östringen.
Sebastian Ullrich, Daniel Unser, Michael Körner, Kai Rudolf (4), Pascal Durak, Denni Djozic (5/1), Patrick Körner,
Stefan Jochim (3/1), Michel Abt (8/1), Kevin Bitz (6), Kai Dippe, David Schmidt (6), Alexander Sauer
Nun steht das gelbe Septett mit 22:4 auf dem zweiten Tabellenplatz, gefolgt von Pfullingen auf Rang drei mit 22:6). Kronau/Östringen hat eine Partie mehr auf dem Buckel, dürfte aber auch nach einer entsprechenden Korrektur seitens des Vfl dank des günstigen Torverhältnisses auch dann noch in Front liegen.
Am kommenden Samstag tritt die SG in Sandweier zum letzten Auswärtsspiel vor Weihnachten an, ehe am 22. Dezember (Achtung, der Termin am 21., wie ursprünglich angesetzt, ist nicht mehr aktuell!) noch ein ganz großer Kaliber im Kalender steht. Mit dem TV Großsachsen ist der bisher ungeschlagene Spitzenreiter zu Besuch – und soll nach Möglichkeit endlich die ersten Zähler liegen lassen. Und das natürlich in unserer Halle!
[25.11.11. > SG KÖ – TSV Weinsberg 37:32 (18:16)]
Keine leichte Geburt
Gegen den TSV Weinsberg boten die Mannen der SG Kronau/Östringen an diesem Wochenende eine unerwartet offene Partie. Das Team von Peter Baumann hatte sich vor dem Rundenbeginn das Saisonziel gesetzt, „so weit vorne wie möglich mitzuspielen“. Diesem ist der Erstplatzierte der Württembergliga-Nord bisher nur bedingt nachgekommen – weiter als bis zum Tabellenende hat es bisher nicht gereicht.
Dennoch zeigten sich die Blauen in der Östringer Stadthalle von ihrem gegenüber zunächst wenig beeindruckt oder gar eingeschüchtert. Stattdessen ließen sie sich über 5:5 bis zum 10.10 nicht abschütteln und ließen die Schützlingen von Branko Dobricic die erste Halbzeit über nicht zur ruhe kommen. Zur pause stand es 18:16 und noch immer war alles offen.
Mit 20:20 und 24:24 setzte sich das Kopf-an-Kopf-Rennen zunächst fort. Im weiteren Verlauf beantworteten die Hausherren dann aber jeden Treffer der Gäste mit zwei oder drei eigenen und konnten sich zur Freude ihrer Fans endlich absetzen (30:25). Doch Weinsberg hatte noch immer nicht aufgesteckt und konnte sich noch einmal bis auf zwei herankämpfen (33:31) doch der letzte Endspurt und somit der Sieg mit 37:32 ging an Lokalmatadore. [CH]
Daniel Unser, Sebastian Ullrich - Michael Körner, Kai Rudolf, Pascal Durak (7/2), Andre Bechtold (6), Denni Djozic (4/1),
Patrick Körner (1), Stefan Jochim (7/1), Michel Abt (4/1), Kevin Bitz 81), Kai Dippe (1), David Schmidt (6), Alexander Sauer
[12.11.11 > TGS Pforzheim – SG KÖ 27:34 (13:17)]
Klare Sache in der Goldstadt
Im elften von 30 Spielen verschlug es die SG KÖ am Samstagabend zum zweiten Mal in dieser Saison nach Pforzheim. Nach dem knappen Sieg gegen Pforzheim/Eutingen im Oktober, waren die Gelben am Samstag zu Gast bei der TGS. Wenn diese beiden Teams aufeinander treffen, herrscht auf dem Spielfeld immer wieder ein ganz besonderer Umgangston. Und auch auf der Tribüne liefern sich die Anhänger beider Parteien stets ein paralleles Duell. Am Ende durfte sich Kronau/Östringen mit 27:34 (13:17) einmal mehr über zwei Zähler freuen.
Während der ersten zehn Minuten konnten die Gastgeber noch gut mithalten und machten der SG KÖ bis zum 5:6 das Leben schwer. Ab Mitte der ersten Hälfte verschärften die Gäste das Tempo und zogen Tor um Tor davon. Florian Taafel zeigte sich weiterhin anhänglich und verhinderte, dass sich die Gelben schon jetzt entscheidend absetzen konnten. Doch spätestens mit dem Wiederanpfiff war es dann doch soweit und Kronau konnte nach einer kurzen Stolperphase (11:17 auf 15:17) endlich davonziehen. Im weitren Verlauf folgten auf einen Treffer Pforzheims zwei oder drei auf Seiten der Konkurrenz. Es dauerte nicht mehr lang, bis mit 18:27 (49.) die höchste Differenz zu Buche stand. Nicht zuletzt auch durch den sicheren Rückhalt von Sebastian Ullrich zwischen den Pfosten, der über 60 Minuten seinen Kasten bewachte und allein in der zweiten Spielhälfte zehn Paraden an den Tag legte. Bis zum Abpfiff verwalteten die Kronau/Östringer ihren Sieg zwar sicher, aber nicht mehr mit vollem Einsatz. Daher fiel das Ergebnis am Ende weniger deutlich aus als es möglich gewesen wäre.
Der Gästetrainer Branko Dobricic sprach im Anschluss von einem „kleinen Endspiel“, dass seine Schützlinge für sich entscheiden konnten. „Wir wollten diesen Sieg unbedingt und waren daher auch von der ersten Sekunde an sehr aggressiv – im normalen Handball-fairen Rahmen. Wir wussten, wenn wir hier verlieren sind wir erst einmal Weg von der Spitze. Entsprechend sind wir von Anfang an rein gegangen, wollten immer einen Schritt voraus sein.“ Der Coach der Gastgeber, Hans Christensen, musste „neidlos anerkennen, dass Kronau heute klar die bessere Mannschaft" war. "Sie haben einen schnellen und schönen Handball gespielt, wir überhaupt nicht, weder in der Abwehr noch vorne. Am Anfang hat es noch einigermaßen geklappt, dann ging gar nichts mehr. Wir hatten immer wieder Pausen, sie haben keine Pausen gemacht. Daher geht der Sieg für Kronau heute - auch in dieser Höhe - verdient in Ordnung.“
Auch die alles andere als zimperliche Umgangsform seiner Mannen leugnete er nicht, „Zweimal voll ins Gesicht ist ganz klar Rot, keine Frage“. Dem Einwurf eines Zuschauers während des Trainergespräches, die Schiedsrichter hätten einen maßgeblich Anteil am Ausgang der Partie gehabt, nahm Dobricic mit „Symptomatisch war, dass wir in den Phasen in Unterzahl immer gewonnen haben. Also kein Tor kassiert oder gar selbst eines gemacht.“ den Wind aus den Segeln. Christensen stieg prompt mit ein „Ach das hast du mit Absicht gemacht mit den zwei Minuten? Na dann werde ich natürlich gleich noch mit den Schiedsrichtern sprechen.“ und nahm die Niederlage sichtlich gelassen. „Wir haben nun sechs Spiele gewonnen und zwei Niederlage, wenn das so weiter geht, also jetzt wieder sechs Spiele gewinnen, bin ich mehr als zufrieden“.
Währendessen kommt dem Team aus Kronau/Östringen das spielfreie Wochenende gerade recht, um einige angeschlagene Spieler auskurieren zu können, ehe man dann in alter Frische Weinsberg und Pfullingen zu Hause empfängt. [CH]
Sebastian Ullrich, Daniel Unser - Michael Körner, Kai Rudolf, Pascal Durak (9/1), Andre Bechtold (6), Denni Djozic (7/2),
Patrick Körner, Stefan Jochim (5), Michel Abt, Kevin Bitz, Kai Dippe (4), David Schmidt (3), Alexander Sauer
[6.11.11 > SG KÖ – SV Salamander Kornwestheim 31:29 (16:13)]
„Kröten“ siegen über Salamander
Einmal mehr ein Spiel der unterhaltsamen und bis zuletzt spannenden Sorte sahen am Sonntagabend die Zuschauer in der Kronauer Mehrzweckhalle. Das BWOL-Team hatte die Salamander aus Kornwestheim zu Gast und lieferte sich über 60 Minuten ein erbittertes Duell. Beide Mannschaften ließen von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, dass gerade sie diese beiden Punkte haben möchten und auf dem Weg dahin keine Kompromisse eingehen werden. Insgesamt 12 Zeitstrafen sowie einmal Rot lautet die Bilanz im Nachhinein.
Von Beginn an konnte Kronau immer ein, zwei Zähler Polster zwischen sich und die Verfolger packen und halten, doch wirklich davonziehen gelang ihnen nicht. Doch die ruppige Art der Gäste brachte sie nicht wie erhofft aus dem Konzept, zur Pause lagen die Gelben erstmals mit drei vorne (16:13).
Andre Bechtold setze noch einen drauf, ehe die vier Schritte voraus erst einmal eine Weile Bestand hatten und die Heimfans vorerst in Sicherheit wiegten. Doch je näher der Schlusspfiff kam, desto hitziger wurde die Atmosphäre noch einmal. Sowohl auf der Platte als auch auf den Tribünen waren beide Parteien ganz in ihrem Element – und die gelbe Fraktion am Ende heilfroh, dass der zuletzt doch noch gefährdete Sieg mit 31:29 letztlich den Weg in die trockenen Tücher fand. [CH]
Sebastian Ullrich, Daniel Unser – Michael Körner, Nicolas Herrmann, Pascal Durak (3), Andre Bechtold (3), Denni Djozic (2/1),
Patrick Körner (1), Stefan Jochim (7/1), Michel Abt (3), Kevin Bitz (6), Kai Dippe, David Schmidt (6), Alexander Sauer
[01.11.11 > HSG Langenau/Elchingen – SG KÖ 30:28 (16:14)]
Die zweite bittere Pille auswärts
Am vergangenen Dienstag war in den südlichsten Bundesländern ein Feiertag. Ausgenommen eine Busladung Badener, denn diese hatten am Abend nichts zu feiern. Zu Gast bei der HSG Langenau/Elchingen musste das gelbe Septett in der Baden-Württemberg Oberliga mit 30:28 (16:14) zum zweiten Mal in Folge auswärts Lehrgeld zahlen.
Die Zuschauer auf den gut besuchten Rängen konnten sich über Spannung bis zum Schluss nicht beklagen, weder aus Sicht der Gastgeber noch der Mitreisenden. Nach 6 Minuten stand es 3:3, nach 18 Minuten 10:10, also alles noch im Rahmen. Der Umgangston auf dem Spielfeld war von Beginn an nicht zimperlich, doch davon ließen sich die Gäste erstmal nicht sonderlich beeindrucken. Pascal Durak netzte beispielsweise trotz menschlichem Rucksack zum 12:11 ein. Kurz darauf standen nur noch vier Gelbe sechs Lokalmatadoren gegenüber – wenig später sah es plötzlich genau anders herum aus. Ein abgefälschter Ball erinnerte daran, wie mittendrin-statt-nur-dabei man als Fotograf bei dieser Sportart doch ist, ein anderer verfehlte auf dem Weg ins eigentliche Netz nur um Haaresbreite das des Basketballkorbes oberhalb des Feldes - an unterhaltsamen Szenen mangelte es also nicht. Doch beide Trainer hätten mit Sicherheit lieber eine langweilige und dafür aus ihrer Sicht deutliche Partie gesehen als eine solche – nicht nur Nerven- Schlacht. Zum Pausenpfiff zeigte die Tafel 16:14 aus Sicht der Gastgeber an. Auch im zweiten Abschnitt schenkten sich beide Teams nichts. 17:17 (35.), 20:20 (42.), 25:25 (52.) und zu allem Überfluss zwei Minuten vor dem Schlusspfiff noch 58:58. In der Schlussphase hatten einige zweifelhafte Situationen für allgemeine Unruhe und Verwirrung gesorgt und damit der HSG die Möglichkeit offen gehalten, in den letzten 40 Sekunden noch zweimal zu versenken und so mit 30:28 den Doppelpack auf das eigene Konto zu packen.
Daniel Unser, Sebastian Ullrich - Michael Körner, Nicolas Herrmann, Pascal Durak (11/4), Andre Bechtold (1), Denni Djozic (2/2),
Patrick Körner, Stefan Jochim, Michel Abt (2), Kevin Bitz (3), Kai Dippe (1), David Schmidt (8), Alexander Sauer
[28.10.11 > SG KÖ - TB Kenzingen 38:27 (18:11)]
Abgehakt und vergessen, die Richtung stimmt wieder
Nach der schmerzhaften Schlappe in der Vorwoche, gab es für das BWOL-Team nun wieder Zählbares. Vor eigener Kulisse empfing das Team von Branko Dobricic am Freitagabend den TB Kenzingen, konnte sich bereits im ersten Abschnitt auf sieben Zähler absetzen (18:11) und bis zum Schlusspfiff (38:27) noch vier weiter hinzufügen. Während der 60 Minuten Spielzeit lagen die Lokalmatadore durchgehend vorne, bauten den Vorsprung kontinuierlich aus und ließen sich auch durch steigenden Frust der Gegner gegen Schluss nicht aus der Ruhe bringen.
Der Gästetrainer Aurelius Steponavicius begründete dies im Anschluss unter anderem in der dünnen Personaldecke, mit der er angereist war: „Um hier etwas reißen zu können, müssen wir schon in voller Besetzung antreten. Heute waren wir nur neun Mann, das reichte um eine Viertelstunde gut mitzuhalten, mehr nicht.“ Im Vorhinein hatten die Gäste den Fauxpas der Kronauer in Willstätt auf Video betrachtet, „dort haben sie selbst verschuldet verloren. Aber uns war klar, dass sie so nicht noch einmal spielen. Heute haben sie gut gespielt – und wir eben nicht.“ Gänzlich zufrieden war allerdings auch der Coach der Gastgeber trotz des souveränen Sieges nicht, freute sich aber über einige bereits abgestellte Fehler im Vergleich zur Vorwoche. Im Hinblick auf das Auswärtsspiel am Dienstag rechnet sich Dobricic Chancen auf einen oder beide Punkte aus, hofft auch weiterhin mit der Mannschaft aus Fehlern zu lernen und bediente sich der Floskel „Wenn du aufsteigen willst, musst du jeden schlagen!“. Bis auf einen Ausrutscher hat dies in der aktuellen Saison ja ganz gut geklappt. Zu Gast bei der HG Langenau/Elchingen möchte das badische Septett den Feiertag zum Feier-Tag machen und das Punktekonto im besten Fall auf 16:2 aufstocken. [CH]
Daniel Unser, Sebastian Ullrich - Michael Körner, Kai Rudolf (1), Pascal Durak (6/2), Andre Bechtold (3), Denni Djozic (2),
Patrick Körner (3), Stefan Jochim (1), Michel Abt (4), Kevin Bitz (7), Kai Dippe (4), David Schmidt (3), Alexander Sauer (4)
[21.10.11 > TV Willstätt - SG KÖ 34:29 (11:14)]
Wenn schon dann richtig ...
Und wieder einmal dauerte das Spiel einfach nur zu lang. Doch nicht wie in der vergangenen Saison des Öfteren der Fall die entscheidenden zwei oder drei Minuten, die das eine ums andere Mal dann doch noch kurz vor knapp einen oder beide Punkte kosteten. Sondern dieses Mal geschlagene 40 von sechzig Minuten. Das erste Drittel der Partie ging mit 6:10 ganz klar an die Gäste. Bis zum Pausenpfiff (11:14) schlichen sich bereits die ersten Leichtsinnsfehler ein, die sich im weiteren Verlauf summierten. In der 34sten Spielminute war der Ausgleich passiert und man hangelte sich bis 19:19 im Gleichschritt durch die Partie. Doch pünktlich zu Beginn des letzten Drittels, gab die SG durch zu viele unnötige Fehler das Heft endgültig aus der Hand. Aus 20:19 wurde binnen sechs Minuten ein 29:22 und näher als auf vier Zähler war bis zuletzt auch nicht mehr heran zu kommen. Am Ende ging Kronau/Östringen mit 33:29 und leeren Händen vom Platz. [CH]
Daniel Unser, Sebastian Ullrich - Michael Körner, Kai Rudolf, Pascal Durak (4/1), Andre Bechtold (3), Denni Djozic (4/4),
Stefan Jochim (4), Michel Abt (2), Kevin Bitz (6), Kai Dippe (1), David Schmidt (5), Alexander Sauer
[15.10.11 > SG KÖ - TSV Heiningen 38:17 (18:09)]
Kantersieg für den Tabellenprimus
Am gestrigen Samstagabend hatte die SG Kronau/Östringen in der Baden-Württemberg Oberliga den TSV Heiningen zu Gast. Der Aufsteiger aus Württemberg befindet sich aktuell im unteren Tabellendrittel, die Gastgeber hingegen führen mit 10:0 diese an und gingen daher befreit in die Partie.
Mit dem ersten Treffer eröffnete David Schmidt die Partie und er war es auch, der gerade einmal fünf Minuten später auch zum 6:0 traf, ehe durch Matthias Koller Heiningen erstmals versenkte. Entsprechend einseitig auch der weitere Verlauf der ersten Halbzeit. Nach zwanzig Minuten legte Kronau/Östringen mit 11:7 auf 16:7 erneut einen Spurt auf das Parkett, ehe das Spiel plötzlich unterbrochen werden musste. Einer der Schiedsrichter hatte sich am Spielfeldrand ohne Fremdeinwirkung verletzt und musste behandelt werden. Nach einer etwa zehnminütigen Zwangspause war der Unparteiische wieder auf den Beinen und es konnte weiter gehen, ehe man sich wenig später mit 18:9 in die Pause verabschiedete.
Im zweiten Abschnitt knackte die SG nach wenigen Sekunden die Zehn-Tore-Marke und netzte weiterhin munter ein. Nach einer Viertelstunde verabschiedete sich der angeschlagene Schiedsrichter nun doch und verließ unter Applaus das Feld. Doch diese einseitige Partie stellte den noch verbliebenen Kollegen auch allein nicht vor eine allzu große Herausforderung. Der Trainer Branko Dobricic sowie der sportliche Leiter Rolf Bechtold konnten von der Bank aus über weite Teile entspannt verfolgen, wie ihre Schützlinge den Gästen keine Gelegenheit boten, die Partie vielleicht doch noch einmal zu drehen. Stattdessen trug sich ausnahmslos jeder Feldspieler in die Torschützenliste ein. Und auch beide Torleute trugen ihren Teil zum ungewöhnlich deutlichen Erfolg bei. Daniel Unser feierte nach seiner schweren Verletzung an diesem Abend sein Comeback im Kasten und brachte den TSV bereits wieder in alter Manier mehrfach zur Verzweiflung. Im letzten Drittel durfte dann der erst siebzehnjährige Jonas Maier, der im ersten Jahr A-Jugend spielt, sein Können unter Beweis stellen. Dies gelang gleich im ersten Siebenmeter, Florian Böhm konnte die Lederkugel nicht am jungen DHB-Torwart vorbei bugsieren und sorgte somit für einen von vielen Jubelstürmen auf den Tribünen. Auch in Maiers Amtszeit fand Heiningen kein wirksames Mittel gegen die längst siegessicheren Gastgeber und musste mit ansehen, wie der Rückstand weiter anwuchs (27:12, 30:15, 33:16). Zum Abschluss ein erneuter Fünferpack von Team-Gelb (33:17 auf 38:17) und die Zuschauer freuten sich zusammen mit der Mannschaft über die noch immer weiße Weste nach sechs Spielen in der laufenden Saison. [CH]
Daniel Unser, Jonas Maier - Kai Rudolf (3), Pascal Durak (2), Andre Bechtold (4), Denni Djozic (5/2), Patrick Körner (1),
Stefan Jochim (4/1), Michel Abt (2), Kevin Bitz (4), Kai Dippe (3), David Schmidt (6), Alexander Sauer (4)
Am kommenden Freitag geht es für Kronau/Ösringen nach Willstätt. Der Tabellenfünfte steht zurzeit mit 7:5 Punkten und zwei Niederlagen aus sechs Spielen zu Buche. Auch diese beiden Zähler stehen natürlich auf dem Speiseplan der Löwen-Zweiten. Doch wie jedes Spiel muss auch dieses erst einmal gespielt werden.
[08.10.11 > SG Pforzheim/Eutingen - SG KÖ 28:29 (10:14)]
Von Langeweile keine Spur!
Am vergangenen Samstag machte es die BWOL-Truppe der SG KÖ den mitgereisten Fans in der Pforzheimer Konrad-Adenauer Sporthalle nicht gerade leicht. Trainer Branko Dobricic hatte bereits vor dem Angriff gewarnt, die Lokalmatadore trotz des Tabellenplatzes nicht zu unterschätzen und ihnen am besten von Anfang an gar keine Gelegenheit zu lassen, überhaupt in Schwung zu kommen. Wenig später kamen allerdings seine Mannen gegen den Tabellen-Neunten erstmal selbst nicht in die Gänge. Zwar sah mit 1:3 alles viel versprechend aus, doch nach 15 Minuten vermeldete die Anzeigetafel gerade einmal drei Tore je Mannschaft. Mit 6:6 lag man noch gleichauf, ehe die Gäste sich erstmals absetzten (6:9) und den Vorsprung bis zur Pause (10:14) halten konnten. Eine Phase des Strauchelns brachte Pforzheim von 12:18 wieder auf 15:18 heran, doch mit 16:22 (44.) waren die Fronten schnell wieder geklärt. Mit drei oder vier Zählern Vorsprung arbeitete sich die SG KÖ dem fünften Erfolg in Folge entgegen, ehe Pforzheim in der vorletzten Minute mit 27:29 zwar noch einmal gefährlich heran kam, zuletzt aber den knappen Sieg der Gelben mit 28:29 nicht verhindern konnten. [CH]
Sebastian Ullrich, Jonas Maier – Nicolas Herrmann, Pascal Durak (4/2), Andre Bechtold (2), Denni Djozic (2), Patrick Körner (1),
Stefan Jochim (1/1), Michel Abt (3), Kevin Bitz (9), Kai Dippe (2), Gianluca Pauli, David Schmidt (5), Alexander Sauer
[01.10.2011 > SG KÖ – TSV Altensteig 38:25 (15:10)]
Manchmal dauert ein Spiel auch nur 30 Minuten
Zumindest was per Definition ein „gutes“ Handballspiel ausmacht – zwei Mannschaften, die sich ein spannendes Duell liefern und damit im Idealfall auch noch die Zuschauer bestens unterhalten. Gestern gastierte der TSV Altensteig in der Kronauer Mehrzweckhalle und das Publikum kam zwei gänzlich verschiedene Szenarien zu sehen.
In der ersten Spielhälfte hatten die Gastgeber den Tabellenzehnten durchweg im Griff, legten immer wieder einige Zähler vor (3:0; 7:4) , ließen den TSV dann aber das eine ums andere Mal wieder herankommen (4:3; 7:6). Mit 11:6 schien dann aber der Knoten geplatzt und es kündigte sich eine etwas andere Vorstellung für nach der Pause (15:10) an. Nach dem Wiederanpfiff zogen die Gelben dann humorlos davon (19:10, 24:13, 33:20, 37:24) und hinterließen demoralisierte Gäste, die im zweiten Abschnitt ihren Frust nicht in jeder Situation im Griff hatten, sich am Ende aber mit 38:25 geschlagen geben mussten.
Der Gästetrainer Erwin Keller gab ein „Kompliment an die Gegner. Wir haben hier gut ausgebildete Spieler gesehen. Das war auch der Grund dafür, dass wir heute nicht gut gespielt haben. Zehn Tore in der ersten Halbzeit, 27 verworfene Bälle. Ohne die eine oder andere zweifelhafte Entscheidung wäre ein Unentschieden zur Pause vielleicht möglich gewesen, aber in der zweiten Halbzeit haben wir dann das Spiel aus eigenem Verschulden abgegeben.“ Der SG-Coach Branko Dobricic zog eine positive Bilanz aus der zweiten Halbzeit. „Da haben wir dann unser Spiel gefunden, zum Tempo und zu den Kontern. Trotzdem gab es auch bei uns Aktionen die nicht so gelaufen sind wie wir sie gerne hätten. Aber ich denke, wir haben das Spiel verdient gewonnen, vielleicht ein Bisschen zu hoch. [CH]
Sebastian Ullrich (bis 39.), Jonas Maier (ab 40.) – Kai Rudolf (3), Pascal Durak (5), Andre Bechtold, Denni Djozic (7/4), Patrick
Körner (1), Stefan Jochim (4), Michel Abt (4), Kevin Bitz (3), Kai Dippe (2), Gianluca Pauli (2), David Schmidt (4), Alexander Sauer (3)
[17.09.2011 > HG Oftersheim/Schwetzingen - SG KÖ 31:32 (16:19)]
Spannung pur bis zuletzt im Derby
Mit einem Herzschlagfinale endete am vergangenen Samstag die zweite Partie der laufenden Saison für die SG Kronau/Östringen. Nach einer nervenaufreibenden Schlussphase konnten die Mannen von Branko Dobricic am Ende mit 32:31 jubeln und nach dem TV Schmiden in der Vorwoche nun auch die HG Oftersheim/Schwetzingen mit leeren Händen in die Kabine schicken.
Über 3:3, 6:6 und 8:8 begann die erste Halbzeit im Gleichschritt, ehe die Gäste mit 9:12 und 14:17 erste Ausreisversuche starteten. Doch die Lokalmatadore konnten diese immer wieder einfangen. Nach der Pause (16:19) wiederholte sich das Spielchen mit 21:21, 25:25 und 28:28. Zwei Minuten vor dem Schlusspfiff lag die SG noch mit 29:30 zurück, konnte auf 31:30 vorbeiziehen, gab den möglichen Sieg dann aber noch einmal vorläufig aus den Händen. Erst zwei Sekunden vor Schluss konnte ein überraschender Pass von Michel Abt auf Kai Rudolf und dessen Treffer zum Endstand von 31:32 das Blatt noch einmal wenden und trat eine gelbe Lawine auf dem Feld und der Tribüne los. Die Derbysieger wirbelten ausgelassen jubelnd über das Parkett und fanden sich erst gefühlte Ewigkeiten später wieder in der Lage, zusammen mit dem Fanblock den Freudentaumel in einer Laola ausklingen zu lassen. [CH]
Sebastian Ullrich, Jonas Maier – Michael Körner, Nicolas Herrmann, Kai Rudolf (4), Andre Bechtold (4), Denni Djozic (4),
Patrick Körner, Stefan Jochim (2), Michel Abt (2), Kevin Bitz (8), Kai Dippe (1), David Schmidt (4), Alexander Sauer.
[15.09.2011 > SG Heidelsheim/Helmsheim - SG KÖ 29:35 (13:17)]
Zeitweise zu dritt - und dennoch erfolgreich
Mit einer guten Viertelstunde stand für das BWOL-Team der SG Kronau/Östringen am vergangenen Sonntag die kürzeste Anfahrt zu einem Auswärtsspiel der Saison auf dem Plan. Zu Gast bei der SG Heidelsheim/Helmsheim durfte man sich daher nicht nur einmal mehr über gleich mehrere bekannte Gesichter aus den eigenen Reihen auf der Platte freuen sondern außerdem über einen üppigeren Fanblock als sonst.
So konnten die mitgereisten Anhänger auch gleich den Doppelpack von Michel Abt zum 2:0 bejubeln, ehe er wenig später (1:3) aller guten Dinge drei sein ließ. Mit Jens Ostheimer trug sich kurz darauf der erste Ehemalige SG KÖ-ler mit dem Anschlusstreffer zum 5:6 in die Torschützenliste der Gastgeber ein. Über 7:7 und 9:9 blieb weiter alles offen, bis David Schmidt und Kevin Bitz auf 9:12 vorlegen konnten. Frank Scholl, ebenfalls einst für die Gelben am Ball, traf nun zweimal, doch den vier-Tore-Vorsprung zur Halbzeit (13:17) konnten er und seine Mannen nicht mehr verhindern.
Mit „Dennis Djozic“ und „Kai Duno“ mischten sich schließlich zwei weitere Gäste unter die erfolgreichen Schützen und sorgten für Schmunzeln auf den Rängen. Der Linksaußen hatte sich bereits zum sechsten von insgesamt neun Malen an der Siebenmetermarke positioniert und jedes Mal kalt wie eine Hundeschnauze eingenetzt. Diesem „Zubrot“ war es mitunter auch zu verdanken, dass insgesamt zehn Zweiminutenstrafen die Kronau/Östringer am Ende dennoch nicht die Punkte kosteten. Stattdessen konnten die Mannen von Branko Dobricic auch im zweiten Abschnitt den Vorsprung weiter ausbauen und über weite strecken bei sechs oder sieben Zählern halten. Michel Abt erhöhte per Hechtsprung in den Kreis zum 28:21 aus eigener Sicht auf sieben und auch Pascal Durak legte noch zweimal nach – ehe es übersichtlich wurde. In der 27sten Spielminute musste Patrick Körner das Feld verlassen, gefolgt von seinem Bruder Michael. So standen also vier Gelbhemden sechs schwarz gekleideten Heidelsheimern gegenüber. Doch der Unmut der Mitgereisten sollte sich noch steigern, als Andre Bechtold wenig später ebenfalls Platz nehmen durfte und somit nurnoch drei Mannschaftskollegen zurück lies. Doch dieses Kuriosum konnte den Ausgang der Partie nicht mehr gefährden und kurz vor Schluss gelang den Gästen gar noch ein Tor in doppelter Unterzahl, ehe sie mit 35:29 den dritten Sieg aus drei Spielen bejubeln durften.
Ebenfalls von Kronau/Östringen nach Heidelsheim/Helmsheim gewechselt ist Jascha Lehnkering, der seit einigen Tagen an seinem zweiten Kreuzbandriss laboriert und daher das Aufeinandertreffen seines ehemaligen und aktuellen Clubs von der Tribüne aus mitverfolgen musste. Er resümierte diesen Kräftevergleich wie folgt: „Beide Mannschaften sind sehr jung. Unterschiede zeigen sich allerdings in der Dynamik, Kronau konnte deutlich schneller von Abwehr auf Angriff und andersherum umschalten. Auch das Zusammenspiel war bei Kronau deutlich besser erkennbar als bei uns. Dazu kommt noch eine etwas bessere Athletik sowie ein besseres 1-gegen-1-Verhalten. Ich denke beide Abwehrreihen haben das spiel über sehr gut und konsequent gearbeitet. Wir konnten das Spiel enger gestalten als vielleicht unter der Woche angenommen. Doch immer wenn wir die Chance hatten näher heran zu kommen, haben wir viele unnötige und freie Chancen vergeben. Ein wichtiger Aspekt waren letztendlich auch die Torhüter, wobei Kronau hier deutlich besser besetzt war. Gerade in der entscheidenden Phase konnte Jonas Maier einige Versuche entschärfen. Dann waren die Gäste auch deutlich abgeklärter und cleverer und haben somit verdient und letztendlich souverän gewonnen.“ [CH]
Sebastian Ullrich, Jonas Maier – Michael Körner (1), Kai Rudolf, Pascal Durak (5), Andre Bechtold (1), Denni Djozic (9/9),
Patrick Körner, Stefan Jochim (1), Michel Abt (7), Kevin Bitz (3), Kai Dippe (4), David Schmidt (4), Alexander Sauer
[10.09.2011 > SG KÖ - TSV Schmiden 33:25 (16:9)]
Stressfreier Saisonauftakt in Östringen
Mit dem 1:0 durch David Schmidt begann am Samstag für die Herren-Mannschaft der SG Kronau/Östringen in der Baden-Württemberg Oberliga die neue Saison. In der Östringer Stadthalle empfing man am Abend den TSV Schmiden und verabschiedet diesen nach einer kurzweiligen Partie am Ende mit 33:25 nach 16:9.
Sebastian Ullrich hatte seinen Kasten von Anfang an im Griff und konnte getrost verfolgen, wie sich seine Mannschaftskollegen im Minutentakt in die Torschützenliste eintrugen. Über 5:1 (7.) und 9:4 (16.) schienen die Gelben ihre Gäste nach Belieben zu dominieren und sorgten so für lautstarke Begeisterung auf den Rängen. Stefan Jochim konnte fünf Minuten vor dem Pausenpfiff mit 15:6 die höchste Differenz im Laufe des Spieles verbuchen, ehe es schließlich mit 16:9 in die Kabine ging. I
n der zweiten Halbzeit setzte der TSV plötzlich zum Aufholmanöver an und überraschte nicht nur die Kronau/Östringer Spieler damit. Zwar landete der erste Zähler im zweiten Abschnitt auf Seiten der Gelben, doch Schmiden antwortete mit einem Dreierpack. Nach diesem Muster verliefen Bange Minuten aus Sicht der Gastgeber und ihren Fans, doch enger als 20:17 wurde es letztlich nicht. Nun waren es die Schützlinge von Branko Dobricic, die jeden Treffer der Kontrahenten mit zwei eigenen beantworteten und mit 28:21 (54.) schließlich den Sieg vorzeitig in trockene Tücher wickelten, ehe dieser wenig später mit 33:25 amtlich war.
Sebastian Ullrich, Jonas Maier – Kai Rudolf (1), Pascal Durak (2), Andre Bechtold (6), Denni Djozic (5/4), Patrick
Köner (1), Stefan Jochim (3), Michel Abt (1), Kevin Bitz (6), Kai Dippe (1), David Schmidt (7), Alexander Sauer
